

Herzlich willkommen bei der
"Georgswerder Kreisbahn"
(GKB),
Tom's 500-mm-Gartenfeldbahn
in Hamburg
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"Technisches Denkmal in memoriam Dampfziegelei Harriefeldt & Ancker" |
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(zuletzt geändert: 25.09.2011)
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Hobbys
treiben manchmal seltsame Blüten ...

Der ehemalige RTL-Wetterreporter Frank Sitter meinte, als er bei mir den RTL-Wetterbericht drehte:
"Große Männer brauchen große Spielzeuge!".
Wie Recht er doch hat!
Der "Feldbahn-Virus" befiel mich zweimal:
Zum einen, als ich während meines Abschluss-Schuljahres, das ich im Rheinland absolvierte, auf dem Schulweg immer mit der Bahn an einem Kies- oder Kalksandsteinwerk vorbei fuhr, wo eine Feldbahn ihren Dienst tat.
Meine Mitschüler und ich schauten immer rechtzeitig aus dem Fenster, um zu sehen, ob das Bähnchen gerade aktiv war, und die Freude war groß, wenn wir genau dann "unsere" kleine Diesellok fahren sahen.
Später - wieder zurück in Hamburg - verwirklichte ich dann meine erste "eigene Feldbahn" in Spurgröße H0e (9 mm) auf meiner H0-Modellbahnanlage im Keller unserer Reihenhauswohnung. (Von dieser Anlage existiert leider nichts mehr.)
Zum anderen, als ich - schon lange erwachsen und berufstätig - vor vielen Jahren eines schönen Sonntages während einer Kur in Bad Homburg im Taunus weilte. Da man während einer Kur sonntags viel Freizeit hat, fuhr ich ins nahe gelegene Frankfurt (Main). Dort befindet sich das in Feldbahnerkreisen wohlbekannte Frankfurter Feldbahnmuseum "FFM", und mein Glück war, dass das FFM ausgerechnet an diesem Tage ein Jubiläum feierte, einen "Fahrtag" hatte, und dass auch die Dampfloks in Betrieb waren.
Ich nutzte also die Gelegenheit und schaute mich ausgiebig im Museumsgelände um und fuhr mit den Zügen durchs Kleingartengelände 'raus in den Rebstockpark. Ich war höchst fasziniert von den kleinen, blitzblanken Dampfloks und den schön hergerichteten Personenwagen. Und in der Folge wuchs in mir der Wunsch, irgendwann auch mal eine eigene kleine Bahn haben zu wollen.
Das ist vor einigen Jahren nun tatsächlich Wirklichkeit geworden.
Da sich mein uraltes Haus auf dem Gebiet der ehemaligen "Dampfziegelei Wilhelmsburg" (Fa. Harriefeld & Ancker) befindet (an die allerdings schon seit Jahrzehnten nicht mehr viel erinnert), und da ich mich ein wenig mit Heimatforschung zu meinem Stadtteil befasse, beschloss ich, das Epoche prägende, aber leider aussterbende Transportmittel Feldbahn und die eher seltene Spurweite 500 mm mit ein paar Metern Gleis und einigen typischen Fahrzeugen als "technisches Denkmal" für die Nachwelt zu erhalten und interessierten Leuten in Funktion zu präsentieren.
Daneben ist es für mich eine große Hilfe (eigentlich der Hauptzweck), die Bahn für die Gartenarbeit einsetzen zu können.
Da die Gleise einen Kreis bilden, nannte ich das Bähnchen "Georgswerder Kreisbahn", abgekürzt "GKB"
(Georgswerder ist ein Teil des Hamburger Stadtteils Wilhelmsburg und liegt auf Europas größter Flussinsel in der Elbe - siehe auch meine Elbinsel-Heimatseite und die Seite zu "Ziegenbek", wie Georgswerder auch mal genannt wurde).
Feldbahnen mit der etwas selteneren Spurweite 500 mm haben im Hamburger Raum eine alte Tradition, weil sie viel in den Gärtnereien (z. B. im Gebiet der "Vier- und Marschlande") genutzt wurden und z. T. noch immer werden, um Gemüse und Blumen auf den langen, schmalen Grundstücken und in den engen Treibhäusern zu befördern und zur meist hoch am Deich liegenden Straße zu bringen, wo die Kisten dann auf Straßenfahrzeuge verladen werden, die die Grundstücke nicht befahren können.
Ebenfalls sehr verbreitet war die Spurweite 500 mm bei den Ziegeleien, wo die Feldbahnen aber heute schon fast ganz ausgestorben sind.
Wie schon erwähnt, war früher (von 1902 bis zum 2. Weltkrieg) hier, wo sich heute mein Grundstück befindet, eine große Ziegelei, die auch eine Feldbahn hatte. Leider habe ich sie nicht mehr kennen gelernt.
(Sollte jemand noch altes Archivmaterial wie Bilder, Lagepläne o. ä. über die ehemaligen Georgswerder Ziegeleien und deren Feldbahn haben, würde ich mich über eine Nachricht sehr freuen!)
Ebenso freue ich mich auf Kontakte zu anderen Hobby-Feldbahnern (und -Feldbahnerinnen!).
Mit diversen Feldbahn-Vereinen und -Museen habe ich im Laufe der Zeit schon recht interessante und positive Kontakte gehabt (leider bin ich aber auch mal auf Leute getroffen, die "einige Meter über dem Boden zu schweben scheinen", wenn es um ihr Hobby geht, und die nur mit Vereinsmitgliedern sprechen (!) und wohl Angst haben, man wolle "Geheimnisse" ausspionieren. - Zitat: "Werde erstmal Mitglied in unseren Verein, dann reden wir mit Dir!" - Ich denke, da erübrigt sich jeder Kommentar!).
Ich finde, wir sollten gemeinsam "an einem Strang ziehen". Unsere Interessen sind doch die gleichen, und auch ich kann mit meinen eigenen Erfahrungen vielleicht noch so manchem helfen, der großspurig behauptet, alles zu wissen, alles besser zu können und alles zu haben.
Natürlich haben mich auch schon einige andere Feldbahner besucht, und ich selbst durfte auch schon so manchem Feldbahner einen Besuch abstatten und wurde stets freundlich aufgenommen. Z. T. haben sich daraus dauerhafte persönliche Kontakte entwickelt (herzliche Grüße nach Halstenbek, Fredenbeck-Wedel, Unkelbach, Speyer / Carlsberg, Speyerdorf und Spiegelberg!, um nur einige zu nennen).
Das unerwartete Medienereignis gab es (ohne mein Zutun!) im April und Dezember 2001:
Drei Drehtermine des RTL-Fernsehens in meinem Garten!:
Erst wurden vom regionalen RTL Nord / Hamburg der Gleisbau und die erste Fahrt gefilmt, dann, etwa 2 Wochen später, wurde "weltweit"(!) die Mittags-Wettervorhersage fast live von meiner Lok aus übertragen!
So kam meine GKB bereits zu Ruhm, bevor sie richtig lief ...
(Zitat RTL: "... sogar in Tunesien konnte man Sie sehen ...")
Zwischen Weihnachten und Neujahr 2001 konnte man mich dann bei einer kurzen Zusammenfassung noch mit dem damals neuen Schienenfahrrad durchs Bild fahren sehen.
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Eine Lok gibt es zur Zeit nicht, aber vielleicht baue ich ja mal eine. |
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Tretmobil der GKB (Schienenfahrrad) (wird zur Zeit neu konstruiert) |
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Zum Schluss noch ein Hinweis für diejenigen, die meine Seiten schon kennen und sich wundern, dass sowohl die Lok als auch einige Wagen von der Homepage und auch von der Bahnanlage "verschwunden" sind.
Ich musste sie verkaufen.
Der Grund ist eine (für mich hohe) anwaltliche Geldforderung wegen einer durch mich begangenen Urheberrechtsverletzung auf meiner Startseite "www.Feldbahner.de"! Dort hatte ich zu Ehren (!) des von mir bisher hoch geschätzten Heinz Erhard ein kleines Gedicht zitiert, das sich mit dem Thema Feldbahn befasst hat und deshalb so gut als Abschluss auf die Startseite passte. Dies ist mir jetzt zum Verhängnis geworden.
Eine Hamburger Anwaltskanzlei verlangt nun von mir im Auftrage eines Verlages, der angeblich die Rechte an den Texten des verstorbenen Heinz Erhard haben will, viele hundert Euro "Schadenersatz" nach Anzahl der wiedergegebenen Worte - und natürlich hohe Nebenkosten und Anwaltsgebühren. (Ob das im Sinne von Heinz Erhard wäre???)
Aus den Medien und aus dem Internet weiß man, dass es "in Mode gekommen" ist, das Internet per Suchmaschinen nach etwaigen Rechtsverletzungen abzusuchen und dann die Homepage-Betreiber kostenpflichtig abzumahnen.
Hier hat man so etwas wie eine "Gelddruckmaschine" entdeckt, denn wenn man sucht, dann findet man ganz schnell viele mehr oder weniger gravierende Rechtsbrüche, die aber oft in Unkenntnis der meist sehr komplizierten Rechtslage oder in gutem Glauben geschehen sind.
Wer, wie ich, nun denkt, man würde "menschlich" miteinander umgehen und den, der etwas falsch gemacht hat, erst einmal per E-Mail auf seine Verfehlung hinweisen und um Abstellung bitten, der irrt.
Es wird sofort "mit Kanonen auf Spatzen geschossen": Man schaltet Anwälte ein, obwohl dies absolut unnötig gewesen wäre, und treibt damit die Kosten von Anfang an in die Höhe.
Als "kleiner Mann" hat man so überhaupt keine Möglichkeit, seinen Fehler einzugestehen und eigenständig abzustellen. Stattdessen ist man herben Drohungen ausgesetzt und wird wie ein Straftäter "angeklagt".
In meinem Fall könnte man denken, dass das Verlagsgeschäft des Klägers wohl so schlecht läuft, dass man sich dort entschlossen hat, die zurückgegangenen Umsätze durch reihenweise Abmahnungen von Privatleuten aufzubessern.
In der Anwaltskanzlei, die mich mit ihrer Forderung "belästigt", arbeiten über 60 (!) Anwälte daran, "Verbrecher" wie mich ausfindig zu machen und Forderungen "mit aller Härte" (so die Aussage auf deren düster und bedrohlich gestalteten Homepage) einzutreiben!
Außerdem arbeitet man mit "Tricks" wie dem Absenden der Schreiben am Freitag und in der Ferienzeit, so dass der Brief am Samstag zugestellt wird und man wegen des Wochenendes keine Möglichkeit hat, sich eine schnelle Rechtsberatung zu holen. Man hofft anscheinend darauf, dass die gesetzte, sehr kurze Zahlungsfrist nicht eingehalten werden kann und man in Verzug gerät. Sollte man dann auch noch auf Urlaubsreise sein, hat man schon verloren.
Für mich ist das Handeln solcher "Anwälte", die nur auf leichte Erzielung hoher Einnahmen aus sind (und das ohne großartige, geistige Eigenleistung, sondern nur durch Einsatz automatischer Systeme erreichen!), äußerst verwerflich; es ist für mich "unterste Kategorie" ihres Daseins und wirft ein sehr schlechtes Licht auf den ansonsten rechtschaffenen Berufsstand.
Natürlich habe ich mich beraten lassen und mir selbst einen Anwalt genommen, der mir zunächst von der Zahlung der Forderungen abgeraten hat, zumal das Forderungsschreiben formal und inhaltlich fehlerhaft zu sein scheint.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Vielleicht wird man mich demnächst vor Gericht verklagen ...
Ich kann jedem Betreiber einer Homepage nur raten:
Nehmt Euch in Acht vor allen möglichen Fallstricken, die im Internet lauern:
formuliert - auch als Privatperson - ein leicht auffindbares Impressum,
verwendet nur selbst fotografierte Bilder oder selbst erstellte Grafiken, Icons, Buttons usw.
kopiert keine Texte aus irgendwelchen anderen Quellen,
lasst Euch zu allen Genehmigungen, etwas von woanders übernehmen zu dürfen,
eine schriftliche Nutzungserlaubnis des Urhebers geben,glaubt nicht solchen Angaben wie "frei verwendbar", "kostenlos" usw.,
denn jedes Bildchen, jeder Text hat einen Urheber, der alle Rechte daran besitzt!,denkt daran, dass eigentlich fast alles verboten ist, was Spaß macht!
(Das Internet ist KEIN rechtsfreier Raum!)Und wenn dann doch mal "das Kind in den Brunnen gefallen ist", lasst Euch anwaltlich beraten,
denn nur ein Fachjurist für Urheberrecht oder Internetrecht kennt die jeweiligen Feinheiten.Leider übernehmen private Rechtsschutzversicherungen keinen Rechtsschutz in Urheberrechtssachen.
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Idee und Umsetzung: Thomas
W. H. Koppermann, Hamburg (Germany)