Die Wagen der GKB
(Stand:
05.08.2011)
Auf einer so kleinen Feldbahn-Anlage wie bei mir können natürlich auch nur kleine Fahrzeuge eingesetzt werden
(die engen Radien lassen auch keine großen Achsabstände oder weit überhängenden Aufbauten zu).
Also ist die Basis meiner Fahrzeuge jeweils ein Lorenrahmen-Fahrgestell.Es war von Anfang an mein Gedanke, die Feldbahn zum Einsatz bei der Gartenarbeit zu nutzen, also dafür brauchbare Wagen anzufertigen.
Wie es losging:
Von Landwirten in der Umgebung habe ich ein paar alte, ausgemusterte Lorenfahrgestelle bekommen.
Mein bisher wichtigster Wagen ist der obligatorische Muldenkipper:
Was wäre eine Feldbahn ohne Muldenkipper?! - Meiner kommt aus der Gegend von Duderstadt.
Hier ist er noch im rostigen Originalzustand zu sehen:
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Bei dieser Gelegenheit hier ein Bild vom Abladevorgang, der mein "Transportsystem" zeigt:
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Auf dem Anhänger befindet sich ein Gleisstück, das über ein
mobiles Rampenstück mit der festen Gleisanlage verbunden werden kann
(rechts im Bild der Tank für meinen weiter oben beschriebenen Kesselwagen).
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Da die Kippmulde - wie so oft bei diesen Fahrzeugen - weitgehend verrottet war, habe ich sie inzwischen verschrottet.
(Für Interessierte: Es gab damals dafür 0,06 € je kg, insgesamt ganze 7,- €!).
Auf jeden Fall wird der Wagen aber als Kippmuldenlore erhalten bleiben und nicht - wie so oft - zum Sitzbankwagen umgebaut.
Zu Ostern durfte sich die alte Mulde nochmal als nützlich erweisen, indem sie als Träger für das traditionelle Osterfeuer diente und mir so einen hässlichen Brandfleck im Rasen ersparte:
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Inzwischen habe ich eine neue Mulde gebaut.
Da ich festgestellt hatte, dass die Original-Lorenwanne für mein Geländeprofil in der oberen Breite zu ausladend war, bekam die neue Wanne eine etwas schmalere Form (so etwas geht halt nur bei Eigenbauten).
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Kaum zu glauben, nicht wahr? - Es handelt sich wirklich noch um das gleiche Fahrzeug,
jetzt aber mit "aufgemöbeltem" Fahrgestell und der neu gebauten Kippmulde
(in der wird jetzt aber erstmal kein Feuer mehr gemacht!).
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Was hier noch fehlt, sind die inzwischen montierten Sicherungslaschen,
die das ungewollte Kippen der Mulde verhindern sollen.
Und hier - für Nachbauwillige - das Ganze nochmal mit den ca.-Maßen.
Aus folgenden Materialien habe ich die neue Wanne geschweißt
(sehr stabil, hält wahrscheinlich > 100 Jahre): ;-)
formgebendes Grundgerippe: Winkelstahl 50 x 50 x 5 mm,
2 seitliche Auflagen: Winkelstahl 70 x 70 x 7 mm,
4 seitliche Kippbolzen: Rundstahl Ø 30 mm,
Bodenblech: Stahlblech d = 8 mm,
alle Seitenbleche: Stahlblech d = 3 mm.
Alle Materialstöße sind innen und außen in voller Länge verschweißt, so dass die Wanne eigentlich absolut dicht wäre.
Im Boden befinden sich allerdings an den Enden und in der Mitte insgesamt drei Löcher Ø 15 mm, damit die Lore nicht in Kippstellung abgestellt werden muss und das Regenwasser trotzdem ablaufen kann. Für den Transport von flüssigem oder feinkörnigem Material müssen die drei Löcher mit Stopfen verschlossen werden.
Alle Metallteile der Wanne sind 2x mit Flüssigkunststoff RAL 1400 beschichtet
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© Copyright: Thomas
W. H. Koppermann, Hamburg (Germany)